1993 - 2003

1993: Eine handvoll hochmotivierter Couleurstudenten aus dem öCV, KöL und MKV gründen im Wiener Studentenlokal Nudel & Strudel die feriale Verbindung K.a.J. Sankt Hubertus. Der Gründungskommers findet im Juli des selben Jahres im Marienhof im Kärntner Velden statt.

1994 - 1997: Durch zahlreiche Veranstaltungen und Besuche anderer Verbindungen etabliert sich die Sankt Hubertus in der österreichischen Couleurszene als elitäre Alternative zu anderen Verbindungstypen. Beispielhaft seien hier die legendären Punch-Ralleys und die Stiftungsfestausflüge zum Villacher Kirchtag erwähnt.

1998 - 2003: Viele Bundesbrüder widmen sich vermehrt der Jagd bzw. Fischerei und reduzieren das Verbindungsleben auf ein Minimum.

2004 - 2013

2006: Der Jägerconvent am 6. 6. beschließt eine größere Anzahl von Neuaufnahmen und die Umwandlung in eine semestrale Verbindung. Dieser Beschluss wird im Rahmen eines erfolgreichen Publikationskommers gefeiert.

2007: Mit der KAV Saxo-Bavaria kann eine Budenmitbenützung vereinbart werden. Damit hat die Jägerschaft erstmals eine richtige Heimstätte gefunden. Der erste Jagdkurs in Kooperation mit dem Nö Landsjagdverband wird durchgeführt.

2008: Im Vorfeld des 15. Stiftungsfestes werden die ersten Fuxen aufgenommen. Der Mitgliederstand beträgt nun beachtliche 35 Bundesbrüder.

2009: Der mittlerweile vierte Jagdkurs wird mit Unterstützung des NöLJV erfolgreich durchgeführt. Kooperationen mit jagdlichen und studentischen Organisationen werden vorbereitet. Der Mitgliederstand beträgt knapp 50 Bundesbrüder.

2010: Die von uns initiierten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und bilden auch weiterhin den Grundstock für Neumitgliedschaften. Die Anzahl der Bundesbrüder beträgt nun knapp 60. In der Steiermark wird nach unserem Vorbild die Akademische Jagdcorporation Hubertus gegründet.

2011: Nachdem im April mit der Akademischen Jagdcorporation Hubertus ein Freundschaftsabkommen besiegelt wird, erfolgt am Tag des Heiligen Hubertus die Gründung des Bundes katholisch akademischer Jägerschaften. Der Mitgliederstand hat die 70 überschritten!

2012: Aufgrund unseres Auszuges aus der Bude der Saxo-Bavaria beginnt die Zeit der Herbergsuche. Viele Veranstaltungen finden nun im Ritterzimmer des Gasthauses zum Goldenen Löwen im vierten Bezirk statt. Für einige Anlässe stellt uns Bbr. Gucki seinen Weinkeller zur Verfügung. Das Jahr ist aber auch geprägt von den Vorbereitungen zum 20. Stiftungsfest. Der neu formierte Chor probt regelmäßig für die bevorstehenden Tonaufnahmen und die redaktionelle Arbeiten für die Festschrift haben begonnen. Der Mitgliederstand liegt unverändert bei über 70 Bundesbrüdern.

2013: Das viel zu frühe Ableben unseres Bbr. Sagittarius erschüttert die gesamte Verbindung. Im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten erweisen ihm viele Bundesbrüder die letzte Ehre. Die Vorbereitungen zum 20. Stiftungsfest kommen in die finale Phase: Nach rekordverdächtig reibungslosen Tonaufnahmen kann die CD "Die Jäger singen zum Jubiläum" gemeinsam mit der Festschrift "Die Jäger schreiben zum Jubiläum" im Juni präsentiert werden. Das Jubelstiftungsfest findet zwei Wochen später im Heldensaal der Militärpfarre Wien mit knapp 100 anwesenden Bundesbrüdern und Gästen statt. Gegen Ende des Jahres nimmt die Suche nach einer eigenen Bude sehr konkrete Formen an.

2014 - heute

2014: Im Jänner leitete der Spatenstich zum Umbau der eigenen Buden eine neue Phase in der Geschichte der Sankt Hubertus ein, die erstmalige eigene Heimstätte. Unter tatkräftiger Unterstützung vieler Bundesbrüder und mit einer Sonderumlage gelang in den Sommermonaten die Fertigstellung der in ihrer Art wohl einzigartigen Bude in der Dürergasse im 6. Bezirk, ein gemütliches Kellergewölbe mit Gartenzugang und eigener Terrasse. Unser neues Heim wurde im Oktober unter Anwesenheit vieler Gäste und Würdenträgern von unserem Verbindungsseelsorger Don Camillo gesegnet und feierlich eingeweiht. Erfreulicherweise konnte bereits während der Umbauarbeiten mit der Hubertus Brauerei aus Laa an der Thaya der perfekte Bierversorger gefunden werden. Ein äußerst erfolgreiches Jahr ging mit vielen bestens besuchten Veranstaltungen im November und Dezember und mit einem Mitgliederstand von 85 zu Ende.

2015: Die neue Bude ermöglichte nunmehr die gewünschte Selbständigkeit und machte sich auch in einem vielfältigen Semesterprogramm bemerkbar. Neben den couleurstudentischen Veranstaltungen wurde die Verbindung auch dem Prinzip der Jagd in zahlreichen weidmännischen ACs gerecht und der jagdliche Schießwettbewerb „Hubertus Cup“ wird erstmalig erfolgreich in mehreren Wettkampftagen abgehalten. Mit dem NÖ LJV konnte die Zusammenarbeit nicht nur bei verbindungseigenen Veranstaltungen intensiviert werden sondern dieser nutzt auch seither unsere Bude für seine Aus- und Fortbildungsseminare. Wir etablierten und so auch zum Treffpunkt der Wiener Jägerschaft. Den Höhepunkt bildete im Frühjahr einmal mehr unser Stiftungsfest, welches nunmehr schon traditionell im Heldensaal der Militärpfarre Wien gefeiert wurde. Trauriger weise hatten wir im November das Ableben von Bbr. Fortunatus zu beklagen, der viel zu früh und plötzlich aus unserer Mitte gerissen wurde. Beim Trauerrequiem im Dom zu Sankt Stephan erwiesen ihm viele Bundesbrüder die letzte Ehre.

2016: Die Bude wurde auch außerhalb der offiziellen und gut besuchten Veranstaltungen von den Bundesbrüdern und Gästen rege genutzt. Viele Budenabende führten unsere Bundesbrüder sowie Freunde und Gäste auch spontan auf die Bude. In den Sommermonaten wurden auch die Terrasse und der Garten eifrig genutzt. Bereits zum zweiten mal bildetet das Sommerfest im Juni den geselligen Abschluss des Sommersemesters. Der regelmäßig stattfindende Gesangs- und Hornconvent erfreute sich steigender Beliebtheit und zeigte auch bei den zahlreichen Auftritten unserer Jagdhornbläser nachhaltig und eindrucksvoll seine Wirkung. Natürlich wurden auch wieder die jagdlichen ACs sowie äußerst erfolgreich der „Hubertus Cup“ wiederum in mehreren Wettkampftagen, abgehalten. Gegen Ende des Jahres wurden bereits die ersten Weichen für das Jubelstiftungsfest im Jahr 2018 gestellt und der Mitgliederstand von 100 überschritten.

2017: Das Jahr 2017 war wiederum ein sehr bewegtes für unsere Jägerschaft mit zwei Halbjahren, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Die Höhepunkte des ersten, sehr aktiven Halbjahres waren der Kommers zu unserm 24. Stiftungsfest, schon traditionell im Ehrensaal der Militärpfarre Wien geschlagen sowie der Pennälertag des MKVs in Wien. Hier haben wir auf Einladung des Wiener Stadtverbandes eine sehr aktive Rolle bei der Ausrichtung des Couleurdorfes in der Ottakringer Brauerei übernommen und haben auch erst mal beim Festkommers mit einer Abordnung, angeführt vom hohen Senior Colloquium chargiert. Im Couleurdorf haben wir an den Abenden mit unserer Hubertus Bar für das leibliche Wohl der Couleurstudentenschaft gesorgt und waren auch untertags mit dem Mannlicher Schießkino und Jägermeister Bar präsent. Alles in allem drei Tage, die sehr intensiv waren, unseren Bundesbrüdern wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden und die KaJ Sankt Hubertus einem sehr breiten Publikum nachhaltig vorgestellt haben. Leider negativ ist der Wasserschaden im Sommer anzuführen, bei dessen Sanierung durch die zuständige Hausverwaltung nicht alles fehlerfrei lief, sodass die tatsächliche Zeit des Ausfalles deutlich länger ausfiel, als ursprünglich befürchtet und erwartet. Die Trocknungs- und Sanierungsmassnahmen haben dann leider in das Jahr 2018 hineingedauert und wir haben erst Ende Jänner einen ersten Budenabend und die Semesterabschlusskneipe auf unserer Bude abhalten können. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der A.V. Austria Sagitta, die uns sehr freundliche auf ihrer Bude aufgenommen hat. Der Mitgliederstand beträgt zum Jahreswechsel etwas über 100 Mitglieder und die Aufnahme weiterer Füchse wurde am Jägerconvent beschlossen.